+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
7 Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden, die meinen, sie werden nur erhört, wenn sie viele Worte machen.
8 Macht es nicht wie sie; denn euer Vater weiß, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn bittet.
9 So sollt ihr beten: Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiligt,
10 dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf der Erde.
11 Gib uns heute das Brot, das wir brauchen.
12 Und erlass uns unsere Schulden, wie auch wir sie unseren Schuldnern erlassen haben.
13 Und führe uns nicht in Versuchung, sondern rette uns vor dem Bösen.
14 Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, dann wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben.
15 Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, dann wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.
Paulus (sein erster Name war Saulus) hat eigentlich früher die Christen verfolgt. Aber eine wunderbare Begegnung mit dem auferstandenen Christus veränderte sein Leben radikal. Im ersten Jahrhundert nach Christus reiste der Apostel Paulus und andere Missionare durch das römische Reich und bekehrten viele Menschen zum Christentum. Paulus unternahm von Jerusalem aus drei lange Reisen im östlichen Mittelmehrgebiet. Hier gründete er zahlreiche christliche Gemeinden. Auf seiner vierten Reise gelangte er nach Rom, wo er von Kaiser Nero zum Tode verurteilt wurde.